Die Lage. Kurz vor Ablauf seines schon einmal verschobenen Ultimatums an Iran schwankt Donald Trump weiter zwischen variierenden 15-Punkte-Plänen und neuen Drohungen gegen Teheran.
Derweil mischen sich auch andere Akteure in den Konflikt ein – darunter Pakistan. Nach einer Intervention aus Islamabad soll Israel den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf von einer Liste möglicher Angriffsziele gestrichen haben.
„Wir haben den USA gesagt: Wenn auch diese beiden ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann“, erklärte ein pakistanischer Regierungsvertreter. Daraufhin hätten die USA Israel gebeten, die beiden Männer zu verschonen.
Der US-Präsident spricht zwar von laufenden Verhandlungen mit Teheran, lässt aber offen, mit wem genau. Berichten zufolge haben die Revolutionsgarden die Macht inzwischen übernommen. Der von Trump erhoffte Volksaufstand bleibt weiter aus.
Das müssen Sie heute wissen: Das EU-Parlament hat beschlossen, die Verhandlungen über das Turnberry-Handelsabkommen mit den USA wieder aufzunehmen – allerdings unter Bedingungen. Ein Beispiel: Nach der „Sunrise-Klausel“ des Beschlusses gelten künftige Zollvergünstigungen nur dann, wenn die USA ihre eigenen Zusagen einhalten. Nun muss sich zeigen, ob Mitgliedstaaten und EU-Rat mitziehen – der Trilog beginnt am 13. April.
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