Die Lage. Mit widersprüchlichen Mitteilungen zu den US-Plänen im Iran-Krieg hielt Donald Trump die Welt auch am Wochenende in Unsicherheit. Zuletzt sorgte der US-Präsident mit seinem Ultimatum gegen Iran zur Öffnung der Straße von Hormus für Unruhe.
Wenn Trump ernst macht, drohen ab Dienstag gegenseitige Militärschläge gegen Energieinfrastruktur, Kraftwerke und Wasserversorgung. Iran will dann die Meerenge vollständig schließen. Leidtragende eines nicht selbst gewählten Konflikts wären einmal mehr die Golfstaaten – und die Weltwirtschaft. Analysten befürchten für Montag rasant steigende Ölpreise und Kursstürze an den Aktienmärkten, falls Trump nicht einlenkt.
Das müssen Sie heute wissen: Irans Vertreter bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zufolge ist die Straße von Hormus jetzt schon befahrbar – nur nicht für die „Feinde des Iran“. Eine Durchfahrt sei nach vorheriger Abstimmung mit der Regierung in Teheran möglich, so Ali Mussawi gegenüber iranischen Medien.
Mehrere Länder sind mit Iran bereits über die Passage ihrer Schiffe im Gespräch, darunter neben China auch Indien und Irak. Also Länder, die mit Iran ein mindestens neutrales Verhältnis haben. Für Europa dürfte Teheran hingegen kein offenes Ohr haben.
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