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Geoökonomie-Briefing

Industriestrompreis: Subvention mit Systemfehler

Lesedauer: 15 Min.

Die Lage. Keir Starmer besucht seine japanische Kollegin Sanae Takaichi gleich nach seinem betont freundschaftlichen Treffen mit Xi Jinping. Ein Signal der Balance, das die Verbündeten des Vereinigten Königreichs in der Pazifikregion beruhigen soll.

In Peking hatte Starmer die Beziehungen zu China nach einer Eiszeit repariert – auch, um Alternativen zu den USA zu haben. Zugleich ist London aber Teil von Aukus, einem Bündnis, das geostrategische China-Risiken einhegen soll. In Tokio konnte er Takaichi nun versichern, dass er das nicht vergessen hat.

Starmer setzte am Sonntagabend seine umfassende Bündnispolitik fort. Er bekräftigte den Wunsch seines Landes, dem Verteidigungsfonds SAFE der EU beizutreten. Ein erster Anlauf war im November gescheitert, weil London der Beitrag zu hoch war.

Das müssen Sie heute wissen: Während die Temperaturen in der Ukraine auf lebensbedrohliche 20 bis 30 Grad minus gesunken sind und Russland – trotz gegenteiliger Zusagen – seine Angriffe auf die Infrastruktur des Landes mit Wucht fortsetzt, nannte Wolodimir Selenskij einen erneuten Termin für trilaterale Gespräche.

Vertreter der USA, Russland und der Ukraine wollen sich demnach ab Mittwoch in Abu Dhabi treffen, schrieb Selenskij auf X. Der ukrainische Präsident hofft demnach weiter auf ein „echtes und würdiges Ende des Krieges“.

Willkommen in der Geoökonomie!

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