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Geoökonomie-Briefing

Europas Wettlauf im All gegen USA, China – und Südkorea

Lesedauer: 15 Min.

Die Lage. Angesichts hoher Verluste wird der Spezialchemiekonzern Wacker 1.500 Stellen streichen, den größten Teil davon in Deutschland. Mehr als zehn Prozent der heimischen Belegschaft des zwölftgrößten deutschen Chemieunternehmens gehen verloren.

Die deutsche Wirtschaft erholt sich auch nach fast drei Jahren der Rezession nicht. Im Gegenteil: Fast täglich kommen neue Hiobsbotschaften. Nun trifft es die Chemie – mit Maschinenbau und Automobil die dritte Säule der deutschen Industrie.

Das müssen Sie heute wissen: Das wohl drastischste Urteil dazu liefert eine jüngst von der Barclays-Bank veröffentlichte Studie. Angesichts hoher Energiepreise und erdrückender Auflagen werde ein Großteil der europäischen Chemieproduktion die kommenden zwei Jahrzehnte nicht überleben.

Hoffnung gebe es, wenn Europa den Zugang zu billigem russischem Gas zurückgewinnen würde oder die Überkapazitäten in China sinken. Beides wird so bald nicht eintreten.

Willkommen in der Geoökonomie!

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