Die Lage. Die USA und Russland verhandeln in Abu Dhabi über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Grundlage der Gespräche ist der ursprüngliche 28-Punkte-Plan von Präsident Trump. Aus Washington ist Daniel Driscoll angereist. Der Staatssekretär im Pentagon hat sich zuletzt zu einer zentralen Figur der US-Diplomatie in der Ukraine-Frage entwickelt.
Das müssen Sie heute wissen: Man habe besagten 28-Punkte-Plan zusammen mit den USA erheblich weiterentwickelt, sagte Außenminister Wadephul derweil am Dienstag. Die Interessen der Ukraine würden nun berücksichtigt. „Wir sind die Anwälte der Ukraine auf diesem Kontinent.“
Doch reicht es, Anwalt zu sein? Europa fremdelt noch immer mit der Rolle als Akteur, als Treiber des Geschehens. Es war auch diesmal wieder Trump, der die Dinge in Bewegung gebracht hat. Hinter dem 28-Punkte-Plan aus Washington versteckt sich aber eine Botschaft: Trump ist dieses Krieges überdrüssig und interessiert sich nicht für die Details, sondern nur dafür, dass der Krieg endlich aufhört.
Ein Begriff macht Karriere: Das IfW hat ein Institut dafür eröffnet, die Bundeszentrale für Politische Bildung eine eigene Seite dazu online gestellt – jetzt legt die Regierung nach und richtet im Außenministerium eine Abteilung für Geoökonomie ein.
Was vor wenigen Jahren noch ein sperriges Fachwort war, beschreibt in Zeiten von Lieferkettenproblemen, Industriepolitik, Rohstoffkonkurrenz und Zöllen das Zusammendenken von Problemen, die weite Teile von Wirtschaft und Politik umtreiben.
Willkommen da, wo die Geoökonomie ihre journalistische Heimat hat!
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