Guten Morgen. Fast 90 Millionen Menschen im Iran sind derzeit praktisch vom Internet abgeschnitten. Wie Wired berichtet, ist der internationale Datenverkehr seit Beginn der amerikanischen und israelischen Luftangriffe laut Netzwerkanalysen um rund 99 Prozent eingebrochen.
Der Zugang zum offenen Internet wurde weitgehend vom iranischen Regime abgeschaltet, sodass nur noch minimaler Datenverkehr das Land verlässt. Gleichzeitig könnten die Angriffe auch Teile der Kommunikations- und Strominfrastruktur beschädigt haben. Messungen zeigen nur noch vereinzelte Verbindungen, die vermutlich über Ausnahmen für staatliche Stellen oder technische Systeme laufen.
Für die meisten Iranerinnen und Iraner bleibt damit nur das staatlich kontrollierte Intranet. Es ermöglicht grundlegende Onlinedienste im Inland, wird jedoch auch zur Überwachung genutzt. Der Blackout zeigt einmal mehr die digitale Isolation, die das Regime einem ganzen Land aufzwingt.
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