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Digitalwende-Briefing

Deutschland-Plattform: Was dahinter steckt

Lesedauer: 18 Min.

Guten Morgen. Es ist schon immer ein beliebtes Muster bei Falschnachrichten und Desinformation gewesen. Sie wirken mitunter am besten, wenn Unwahrheiten mit wahren Informationsfetzen gespickt werden.

Das neueste Beispiel ist ein Vorfall im Nordwesten Chinas. Ein Schneeleopard hat dort eine Touristin angefallen und verletzt – auf einem Video ist sie nach dem Angriff zu sehen. So weit, so wahr. Auf Tiktok und Co. ging dann ein vermeintliches Selfie der Frau viral, auf dem sie mit dem Tier zu sehen ist. Viele Nutzerinnen und Nutzer machten sich über die Frau lustig.

Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch Details wie ein fehlendes Logo auf dem Helm – oder findet gar zwei Versionen mit unterschiedlichen Helmen. Werkzeuge zum Aufspüren von KI-Fakes melden Hinweise darauf, dass die Bilder von KI bearbeitet oder generiert wurden, berichtet etwa das ZDF.

Nichts daran ist neu. Doch das Beispiel zeigt, wie leicht sich Ereignisse durch immer realistischer werdende KI-Tools ausschmücken lassen. Je besser die KI täuscht, desto wichtiger wird der menschliche Zweifel.

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