Guten Morgen. Pausen vom Handy heben die Stimmung. Das zeigt eine neue Studie eines Teams der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Demnach führt der bewusste Abstand von digitalen Medien, zumindest kurzzeitig, zu besserer Laune.
Die Forschenden machten aber eine Einschränkung: Wird der Handyverzicht vorgeschrieben oder auch nur erwartet, kann sich das negativ auf die Stimmung auswirken. Es sei also durchaus wichtig, die Mediennutzung frei gestalten zu können, so Studienautorin Alicia Gilbert.
In Frankreich plant Präsident Emmanuel Macron trotzdem, Kindern das Handy wegzunehmen. Wie mein Kollege Oliver Meiler berichtet, soll der Handygebrauch für alle Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit verboten werden. Um Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren vor den Gefahren im Internet zu schützen, sollen sie zudem keinen Zugriff mehr auf Plattformen wie Instagram, Tiktok und Snapchat haben.
Macron will das Verbot noch bis September umsetzen. Er steht aber vor Hürden: Einerseits sind Alterskontrollen bei sozialen Medien technisch komplex, andererseits fehlt es vielerorts an Personal und Schließfächern.
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