Guten Morgen. Spätestens um 9:30 Uhr waren die Berlinerinnen und Berliner gestern wach. Über Warnapps und Cell Broadcast hat die Innenverwaltung eine Warnung herausgegeben, die sich im Zweifel auch akustisch bemerkbar gemacht hat.
Mit „Extreme Gefahr“ überschrieben, warnten „alle mobilen Empfangsgeräte“ im Stadtgebiet vor einem „Stromausfall für Berlin“. Bei nicht wenigen Nutzenden sorgte das für Verunsicherung: Schließlich sollte besagter Stromausfall wenige Stunden später behoben werden.
Auf die Entwarnung wies auch ein Link hin, der in der Meldung mitgeliefert wurde. Wer darauf klickte, wurde darauf hingewisen, in den betroffenen Gebieten private Notstromaggregate vom Netz zu nehmen und einen starken Stromverbrauch zu vermeiden.
Warum nicht nur Geräte in den betroffenen Gebieten alarmiert wurden? Wie eine Sprecherin der Innenverwaltung mitteilte, sei es nicht möglich, die Textvorgaben des Warnsystems zu verändern. Eine Aktivierung in ganz Berlin sei zwingend notwendig gewesen, um „alle potenziell Betroffenen in der Stadt“ zu erreichen.
Die „extreme Gefahr“ werde bei dieser Art von Warnung automatisch vorausgewählt. Eine offizielle Entwarnung – also die Aufhebung der ersten Warnmeldung – kam übrigens um 22:03 Uhr.
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