Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben
  1. Startseite
  2. Digitalwende
  3. Briefing vom 5. Januar 2026

Digitalwende-Briefing

So wird das Cyberjahr 2026

Lesedauer: 17 Min.

Guten Morgen. Keine Ampeln, keine Straßenbeleuchtung. Auf dem Weg nach Potsdam waren am Samstagabend im Berliner Südwesten nur vereinzelt Lichter in den Fenstern der Häuser zu sehen, lediglich im Immanuel-Krankenhaus in Wannsee waren die Flure erleuchtet.

Für rund 45.000 Berliner Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe fiel durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Kraftwerk Lichterfelde der Strom aus. Das bedeutet in den meisten Fällen auch: kein Warmwasser, keine Heizung, kaum Empfang.

Während Teile von Lichterfelde, Zehlendorf und Schlachtensee wieder angeschlossen wurden, soll sich die Reparatur für 31.000 Haushalte noch bis Donnerstag hinziehen. Die Temperaturen bleiben insbesondere nachts unter dem Gefrierpunkt. Berlin rief gestern erstmals die Großschadenslage aus. Die Bundeswehr soll bei der Versorgung helfen und unter anderem Suppenküchen einrichten, viele Schulen und Kitas bleiben geschlossen.

Dem Staatsschutz des Landeskriminalamtes liegt ein laut Landesregierung authentisches Bekennerschreiben vor, in dem sich eine linksextremistische Gruppe zu dem Anschlag bekennt. „Das ist nicht nur eine Brandstiftung oder Sabotage. Das ist schon Terrorismus“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gestern Abend im Rbb.

„Wir haben einen schweren Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur erlebt, zum wiederholten Male auf unser Stromnetz“, sagte Wegner zuvor bei einer Pressekonferenz. „Darüber werden wir zu reden haben, wie wir das zukünftig noch besser schützen können.“

SZ Pro

Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen

Probeabo

79,99 €

0,99 €

Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.

  • Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier

  • Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de

  • Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper

Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen

Ihr persönlicher Kontakt

Profilbild von Nico Kreuzpointner

Nico Kreuzpointner

+49 151 20 64 94 90

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.