Guten Morgen. Eine wahre Frühlingswoche geht zu Ende, und ja auch eine für Fußballfans – dank starker Champions-League-Spiele. „Tausend wilde Wendungen“ gab es zum Beispiel zwischen dem FC Bayern und Real Madrid am Dienstagabend in München. Nichts für schwache Nerven, die Partie, doch der Fußball soll dank künstlicher Intelligenz (KI) jetzt berechenbarer werden.
So schreibt die Deutsche Presse-Agentur, dass schon mehrere Softwareunternehmen KI-Systeme entwickelt haben, die Spiel- und Trainingsdaten auswerten können, und darauf basierend Spieler einschätzen. Diese Systeme können dann bei der Suche nach neuen Spielern für den Kader helfen, um diesen optimal zu ergänzen.
Klingt für den Kulturpessimisten vielleicht ein wenig witzlos, aber sei’s drum. Vorerst gibt es noch genug Drama auf und neben dem Spielfeld. Dafür sorgen auch immer gern die bisweilen als FC Hollywood verspöttelten Bayern, die gestern schon wieder einen Korb bei ihrer Trainersuche bekommen haben – diesmal aus Österreich.
Vielleicht sollten die Münchner einfach eine KI konsultieren – wobei sie Uli Hoeneß haben, der wie Siri oder Alexa gern mal ungefragt mit Ratschlägen um die Ecke kommt. „Weil er sowieso immer alles besser weiß und kann, soll Hoeneß heute Abend im Mittelfeld auflaufen“, witzelte der Postillon vor dem Spiel am Dienstag. Eins ist sicher: Die KI hätte ihre helle Freude mit den Daten, die so entstünden.
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