Guten Morgen. Viele finden, Joe Biden (81) sei eigentlich einen Hauch zu alt, um nochmal für die US-Präsidentschaft zu kandidieren. Seine öffentlichen Auftritte helfen dann auch selten, solche Skepsis zu zerstreuen. Schützenhilfe hat Biden jetzt aber von Generationsgenosse und Hollywood-Urgestein Michael Douglas (79) bekommen.
Douglas, der in der heute anlaufenden Apple-TV-Serie „Franklin“ den US-Gründervater Benjamin Franklin (1706-1790) spielt, verwies nun auf Franklins hohes Alter während der Amerikanischen Revolution. „Ich denke, dass ich Joe Biden damit einen Hauch frischer Luft verschafft habe, damit der Rest von uns erkennt, dass man über 70 hinaus noch gut funktionieren kann“, sagte er.
In der Tat war Franklin Ausnahmetalent, nicht nur als Diplomat und Politiker, sondern auch als früher Tech-Pionier, wenn man so will, erfand er doch den Blitzableiter und experimentierte als einer der ganz Frühen mit Elektrizität. Ohne die ginge heute nichts, vor allem nicht in Sachen Digitalisierung. Strom ist die Mindestvoraussetzung für alles Digitale.
Doch Strom braucht Energie, und die muss irgendwo herkommen. Genau daran wurde man nun schmerzhaft an einer Schule im Landkreis Mayen-Koblenz erinnert, wo „Großbildschirme für den digitalen Unterricht angebracht wurden, ohne dass eine Steckdose vorhanden ist.“ Einen „Schildbürgerstreich“ nannte das die örtliche Opposition. Kann man so sagen. Dennoch einen schönen Freitag!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
