Guten Morgen! Heute ist schon Super Tuesday in den USA, und das Wahljahr kommt so richtig in Gang. Umso mehr treibt Beobachtende die Sorge um, dass Desinformation ein großes Problem im Wahlkampf sein wird. Eine Kollegin der BBC hat sich jetzt KI-Material näher angeschaut, das Donald Trumps Beliebtheit unter schwarzen Wählerinnen und Wählern steigern soll.
Auf den Bildern, die nicht für jedermann von Schnappschüssen zu unterscheiden sind, hat Trump eine gute Zeit mit einer Gruppe schwarzer Wählerinnen und Wähler. Einer der Verbreiter solcher Fakes sagte demnach: „Wenn jemand aufgrund eines Fotos, das er auf einer Facebook-Seite sieht, so oder so wählt, dann ist das ein Problem mit dieser Person, nicht mit dem Beitrag selbst.“
Hm, also da könnte man anmerken, dass er sich doch ein bisschen einen schlanken Fuß macht, denn nach der Logik träfe in Betrugsfällen ja immer die Geschädigten die Schuld, nie die Gauner. Die wenig bestechende Logik kam von einem Radiomoderator aus Florida, der für Trump Stimmung macht und als Beispiel dafür dient, wie sich die Situation seit 2016 gewandelt hat.
Damals gab es dokumentierte Versuche ausländischer Akteure wie Russland, den US-Wahlkampf zu manipulieren. Vor vier Jahren lag der Schwerpunkt auf einheimischer Desinformation, besonders auf der Falschbehauptung, Joe Biden habe die Wahl von Trump gestohlen. Und laut BBC ist keine Besserung in Sicht: „Für 2024 warnen Experten vor einer gefährlichen Kombination aus beidem.“
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