Guten Morgen! Vielleicht dachten Sie, wir hätten es schon in den März geschafft, und sind jetzt überrascht, dass der Februar uns noch eine finale Runde drehen lässt. Das hat irgendwas mit der Sonne zu tun, und dass wir doch nicht ganz so schnell um ebenjene rasen, wie wir in normalen Jahren vorgeben. Ohne diesen Kniff kämen wir früher oder später ganz schön in die Bredouille.
Unsere digitalen Wegbegleiter haben mit solchen Schummeleien übrigens mitunter Probleme, weil sie keine Unregelmäßigkeiten schätzen: Normalerweise ist ein Schaltjahr ein Jahr, das durch vier teilbar ist. Aber ein Jahr, das durch 100 teilbar ist, ist im Gregorianischen Kalender kein Schaltjahr, es sei denn, es ist auch durch 400 teilbar. So war 1600 ein Schaltjahr, aber 1700, 1800 und 1900 nicht.
Wer mag sich in längst vergangenen Jahrhunderten um Computer geschert haben, fragen Sie sich da. Naja, Ada Lovelace (1815-1852) zum Beispiel, Tochter des berühmten Dichters Lord Byron, die als erste Erstellerin von Computerprogrammen gilt. Nach ihr ist das britische Ada Lovelace Institute benannt, eine Forschungseinrichtung, die sichergehen will, dass KI „für Mensch und Gesellschaft“ da ist.
Ob das so kommt, ist wohl noch offen. Erlaubt sei aber die Frage, ob Lady Lovelace, ganz Mathematikerin, entzückt wäre angesichts des KI-Fortschritts, oder doch als eines Dichters Tochter entsetzt über die Möglichkeit der seelenlosen Imitation. An der Kreuzung sind wir jetzt auch etwa angekommen und suchen darum Regeln. Könnte noch komplizierter werden als die Sache mit den Schaltjahren.
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