Guten Morgen! Dank einer Bitkom-Studie stellte sich diesen Monat heraus, dass wir viel zu selten unsere Smartphones reinigen, obwohl wir sie ständig anfassen. Noch schlimmer bei größerem Gerät: „Nahezu niemand (0 Prozent) säubert Laptop, Computer und Zubehör täglich“, stand da. Mindestens einmal pro Woche täten dies nur zwei Prozent.
Öfter putzen wäre eine Lösung, die andere: nicht mehr anfassen. Das soll jetzt möglich werden, wenn es nach der Heidelberger Softwarefirma Ameria geht, die gestern ihr KI-Produkt Maverick AI vorstellte. Dabei handelt es sich laut Unternehmen um einen Laptop, der gleichzeitig ein persönlicher Assistent und ein Gerät zur Nutzung von 3D-Inhalten ist. Anfassen muss man ihn nie, alles funktioniert berührungslos.
Maverick AI könne nicht nur im elektronischen Einzelhandel zum Einsatz kommen, sondern auch in der Medizin, im Produkt-Design und bei Computer-Spielen. Ende des Jahres sollen 100 Geräte an Tester verschickt werden, berichtete der SWR. „Maverick“ bezeichnet übrigens etwas Unkonventionelles, Nonkonformistisches – ein bisschen eben wie Mel Gibson in der Western-Komödie Maverick.
Oder wie Bayerns Influencer-in-Chief und Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der gestern durch Schweden reisend mit dem Protokoll brach und im ABBA-Museum inklusive Hüftschwung zu „Dancing Queen“ playbackte. Das sei sein Lieblingslied der Band, sagte er. Überrascht nicht. „Getting in the swing“, lautet der Text. „You come to look for a king.“
In diesem Sinne, schönes Wochenende!
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