Guten Morgen! Was haben der ehemalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, die britische Sängerin Annie Lennox und Luisa Neubauer gemeinsam? Sie alle und weitere haben einen offenen Brief unterzeichnet, der gestern veröffentlicht wurde. Er ermahnt die Mächtigen der Welt, sich um vier Dinge zu kümmern: die Klimakrise, Pandemien, Nuklearwaffen – und KI. Eine To-do-Liste, die so ähnlich sicher auch Thema auf der Münchner Sicherheitskonferenz ist.
Auch unterschrieben hat den Brief übrigens Robert Oppenheimers Enkelsohn Charles, dessen Familiengeschichte ja eng mit dem Risiko verbunden ist, das Technologie für die Welt bedeuten kann. So war es vergangenes Jahr jedenfalls im Filmepos Oppenheimer dargestellt, das dem Hauptdarsteller Cillian Murphy unlängst eine Oscar-Nominierung einbrachte.
Murphy ist seit gestern in Berlin, denn während in München zur Sicherheit getagt wird, buhlt die Hauptstadt ebenfalls um internationale Aufmerksamkeit – auf der Berlinale. „Ich liebe Berlin“, sagte er brav, obwohl ihm Sympathien ohnehin sicher sind: Der Ire ist ein Liebling auf Tiktok und Instagram, weil er sich so ungelenk auf dem Terrain der Digitalisierung bewegt.
Er sei „einfach zu alt“ für Social Media, hat er mal gesagt. „Ich ziehe es vor, Wörter korrekt zu buchstabieren“, war die Antwort auf die Frage nach seinem Lieblings-Emoji. Die Abkürzung „OMG“ sagte ihm nichts, und sein bisweilen Missfallen signalisierender Gesichtsausdruck ist schon ein Meme. Dieses Wort kannte er zwar auch nicht, aber das ist ja auch irgendwie Teil der Marke Murphy.
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