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Digitalwende-Briefing

Microsoft und die deutsche Industrie

Lesedauer: 20 Min.

Guten Morgen! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Cybersicherheit. So oder so. Denn während sich die Szene heute und morgen in München trifft und bei der Münchner Cybersicherheitskonferenz (MCSC) über Regulierung, Wahlmanipulation und – das darf bei keiner guten Digitaltagung fehlen – die Chancen und Risiken von KI sinniert, werden nach wie vor durchschnittlich 21 000 infizierte Systeme vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an die deutschen Provider gemeldet und 775 E-Mails mit Schadprogrammen in deutschen Regierungsnetzen abgefangen. Jeden Tag.

Umso spannender wird es also sein, was meine Kollegin Selina Bettendorf und mein Kollege Gabriel Rinaldi morgen hier berichten, denn sie sind heute in München vor Ort und auch für Sie, liebe Leserinnen und Leser der Digitalwende, per Mail und vor Ort ansprechbar. In Neubiberg, Münchner Speckgürtel, stellt das Bundesinnenministerium (BMI) derweil im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) – nicht zu verwechseln mit der MCSC – neue Eckpunkte für einen verbesserten Schutz von deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Spionage und Sabotage vor.

Was das konkret heißt? Das verraten heute ab 16 Uhr Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft, Verfassungsschutz und BMI, darunter Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin, Maik Pawlowsky, zweiter Abteilungsleiter Cyber- und Spionageabwehr beim Bundesamt für Verfassungsschutz, und Carlo Masala, Sicherheitsexperte und Professor an der Universität der Bundeswehr München.

Am Ende soll aus den Eckpunkten eine Nationale Wirtschaftsschutzstrategie werden. Wie übrigens schon 2016. Seitdem hat sich aber offenbar nicht viel getan, bis auf die Bedrohungen im Cyberraum, die deutlich zugenommen haben. Welches Zeichen von München ausgehen wird, und ob KI in der Cybersicherheit eher eine Chance oder eine Bedrohung darstellt, lesen Sie morgen in Ihrem Lieblingsbriefing.

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