Guten Morgen! Der Kampf Mensch gegen Roboter, klassisches Motiv vieler Science-Fiction-Filme. In San Francisco kam es am Wochenende tatsächlich dazu. Randalierer zündeten ein selbstfahrendes Robotaxi der Firma Waymo an und schlugen Scheiben ein. Das Fahrzeug verkohlte fast vollständig. Der Vorfall ereignete sich in Chinatown, wo gerade chinesisches Neujahr gefeiert wurde.
Gegen die fahrerlosen Autos der Google-Tochter und von anderen Unternehmen gibt es in San Francisco immer wieder Aktionen. So platzierten Aktivisten, die um die Sicherheit auf den Straßen fürchten, im vergangenen Jahr Verkehrshütchen auf die Motorhaube der Fahrzeuge – wodurch diese vorübergehend deaktiviert wurden. Die Kritiker fordern strengere Regulierung. „Sie blockieren Busse und Einsatzfahrzeuge, erzeugen mehr Verkehr und sind ein Albtraum für die Überwachung“, schrieb eine Aktivistengruppe auf X.
Erst vergangene Woche fuhr ein Waymo-Fahrzeug einen Radfahrer an. Ermittlungen laufen nun. Derzeit verfügen 38 Unternehmen über gültige Genehmigungen zum Testen autonomer Fahrzeuge mit einem Sicherheitsfahrer, sechs Unternehmen über eine Genehmigung zum fahrerlosen Testen und drei Hersteller sind zum Einsatz autonomer Fahrzeuge berechtigt.
Hintergründe zur Brandstiftung am Waymo-Auto sind bisher nicht bekannt. Die Liste der Gegner ist lang: Sicherheitsaktivisten, Uberfahrer, Fortschrittsängstliche – und schlichte Vandalen.
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