Guten Morgen! Haben Sie sich schon einmal Sorgen gemacht, dass Sie Ihren Job an eine Künstliche Intelligenz verlieren könnten? Je nachdem, wie Sie Ihr Geld verdienen, ist das Forschenden zufolge schon möglich – nur wann, das kann man nicht so einfach sagen. Laut einer neuen Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) aber zumindest nicht so bald.
Der Grund, den sie anführen: Arbeit von Menschen ist (zumindest erstmal) billiger, als sie durch KI ersetzen zu lassen. So deute die Studie darauf hin, „dass die Verdrängung von Arbeitsplätzen durch Künstliche Intelligenz beträchtlich, aber auch graduell sein wird – und dass es daher Spielraum für politische Maßnahmen und Umschulungen gibt, um die Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit zu mildern“, schreiben sie.
Also kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Qualifikation und Weiterbildung können sich auch weiterhin lohnen. Das hat auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gestern im Bundestag bewiesen, als er zur Verwunderung der Anwesenden plötzlich mit handfesten Deutschkenntnissen brillierte – wohl eigens für die Trauerrede zum Tod Wolfgang Schäubles angeeignet.
Sicher hätte Schäuble solchen Fleiß lobend anerkannt. Auch wenn er mal zum Besten gab: „Bei uns in Baden-Württemberg sagt man: Nit gschimpft isch globt gnug.“
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