Guten Morgen! Laut Bundesnetzagentur (BNetzA) bewegt sich die Anzahl der Meldungen wegen Rufnummernmissbrauchs weiterhin auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr wurden demnach 143 061 Beschwerden eingereicht. 2022 waren es mit gut 150 000 noch etwas mehr, der geringfügige Rückgang lasse aber nicht aufatmen, ein besonderes Problem sei der „Enkeltrick“.
Doch Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn in diese Statistik nicht auch eine schon totgeglaubte Spam-Methode fiele. So listet die BNetzA unter anderem „unerwünschte Werbefaxe“ auf. Wem schonmal durch Phishing oder ähnliche Online-Niedertracht ein Haufen Geld oder gleich die ganze Identität abhandengekommen sind, kann müde schmunzeln.
Wie muss man sich das vorstellen? Da hat man vergessen, das Faxgerät abzustellen, und schon stottert ein Werbeflyer in den Auffangbehälter für Faxe hinein? Ärgerlich! Denn diesen hatte man ja versucht Einhalt zu gebieten, indem man auf den Briefkasten den achteckigen Sticker mit der Aufschrift „STOP! Keine Werbung!“ geklebt hat.
Andererseits kommt so wenigstens Schmierpapier ins Haus, falls man mal analog etwas notieren möchte – einen Einkaufszettel zum Beispiel. Doch den brauchen auch immer weniger, denn die Zahl derer, die Lebensmittel online kaufen, wächst. Laut Statista ist ihre Anzahl zwischen 2019 und 2023 von 3,54 auf 5,31 Millionen gestiegen. Es gilt also nach wie vor: Keine Macht den Faxen.
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