Guten Morgen! Wir sind zurück aus Jena, und in Berlin ist wieder Krise. Tatsächlich gibt es in der Ampel wohl nur zwei Ampelphasen – die am Anfang mit dem Selfie, und – totgeglaubt. Aber Totgeglaubte leben länger, wie man ja jüngst auch am (jetzt ehemaligen) OpenAI-Chef Sam Altman sehen konnte, der dann doch schnell wieder Anstellung fand.
Altman ist übrigens Boomer – nicht wegen Baby-Boomer, er ist schlappe 38 – sondern weil er an einen Fortschrittsboom durch KI glaubt. Als solcher ist er Regulierung eher abgeneigt, da diese den Fortschritt verlangsamen könnte. Ähnlich argumentierten Vizekanzler Habeck und Digitalminister Wissing gestern in Jena über den AI Act der EU – auch sie also Boomer, wenn man so will (dazu unten mehr).
Rausgeschmissen wurde Altman, so munkelt man, von sogenannten „Doomern“ – das sind die, die an den Doom, den Untergang durch KI glauben. An den durch KI glaubt die Bundesregierung nicht, und auch nicht an den eigenen durch das Haushaltsloch. Die Opposition hingegen prophezeit hauptberuflich das nahende Ampel-Ende, und so macht jeder seinen Job, hier in Berlin und drüben im Silicon Valley.
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