Guten Morgen! Wenn Zeit die Maßeinheit für Interesse ist, das Bundeskabinett wäre auf einer ernsthaften Reise Richtung Digitalisierung — fünf Minister, dutzende Staatssekretärinnen und Staatssekretäre sowie der Kanzler haben heute und morgen Auftritte beim Digitalgipfel der Bundesregierung in Jena. Wenn es das Geld ist: Der Bundeshaushalt 2024, auf den sich der Haushaltsausschuss am frühen Freitagmorgen im Grundsatz und einigem Detail geeinigt hat, steht unter politischem Vorbehalt des Karlsruher Urteils von vergangener Woche.
Und: In dem aktuell am Tisch liegendem Vorschlag fehlt weiterhin Geld für wichtige Zukunftsvorhaben, zum Beispiel im Bereich elektronische Identitäten. Glaubt man den Worten des Bundes-CIO Markus Richter im Interview mit SZ Dossier vergangene Woche, ist die sogenannte Smart-eID, der elektronische Personalausweis auf dem Smartphone, zum Beispiel vorerst begraben. Pikant: In die Entwicklung sind bereits mehr als 100 Millionen Euro geflossen, nun kann man sich den Betrieb aber nicht leisten. Im Tiefgang gibt es etwas positivere Aussichten aus der Welt der IDs.
Wir sind heute als Team in Jena, wo künstliche auf menschliche Intelligenz trifft, wie auf Plakaten vor Ort geworben wird. Sprechen Sie uns gerne an, wir freuen uns auch über Kaffeeanfragen in unserem Postfach. Guten Start in die Konferenz!
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